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Unsere Betriebsweise

Biene am Flugloch

Im Zentrum unserer Aufmerksamkeit steht die Biene und die "der Bien" genannte Gemeinschaft der Bienen, das Bienenvolk. Wir betreuen und führen die Völker durch das Jahr, und richten uns dabei nach Grundsätzen wesensgemäßer Bienenhaltung:

  • Die Eingriffe in das Volk beschränken sich auf das Nötigste, und es werden keine Maßnahmen ergriffen, die einzig der Steigerung des Honigertrages dienen.
  • Wir betreiben Standimkerei, d.h. die Völker bleiben das ganze Jahr über an ihrem angestammten Platz. Dadurch unterliegen die Bienen nicht dem Stress, der mit einem Ortswechsel verbunden ist.
  • Die Vermehrung der Völker geschieht unter Ausnutzung des natürlichen Schwarmtriebes. Schwärme werden nicht unterdrückt. Wir achten Schwärme als den natürlichen Vermehrungsweg der Bienenvölker und als Ausdruck ihrer Vitalität. Ableger werden nur mit Weiselzellen gebildet.
  • Die Bienen bauen ihre Waben weitgehend selber. Im Frühjahr bekommen sie ausschließlich leere Rähmchen eingehängt. Mittelwände werden nur verwendet, wenn der natürliche Bautrieb im Sommer jahreszeitlich bedingt nachlässt. Schwärme werden nur in Beuten mit Leerrähmchen eingeschlagen.
  • Die Königin wird nicht gezeichnet,Königin mit Hofstaat d.h. sie bekommt kein farbiges Plättchen auf den Rücken geklebt oder einen Farbtupfer aufgemalt. Der Königin werden nicht die Flügel beschnitten.
  • Die Völker entscheiden selber, wann sie eine neue Königin ziehen möchten. Wir tauschen keine Königinnen aus.
  • Wir betrachten alle Wesen des Bienenvolkes als gleich wichtig, d.h. auch die Drohnen sind ein Teil des Volkes und nicht nur „unnütze Esser”. Drohnenbrut wird deshalb nicht ausgeschnitten.
  • Es wird kein Absperrgitter verwendet, d.h. alle Bienen können sich im ganzen Stock frei bewegen.
  • Das Winterfutter besteht zum Teil aus eigenem Honig. Bei der Einfütterung werden gemäß Erkenntnissen Rudolf Steiners Kräutertees und Salz zugesetzt.
  • In unserer Imkerei stellen wir selber Mittelwände her. Wir verwenden hierfür nur Wachs, welches unsere Bienen produziert haben. So stellen wir sicher, daß keine Rückstände von Varroaziden wie Coumaphos durch zugekauftes Wachs in die Völker gelangt.
  • Mittelwände werden aus Jungfernwachs gegossen. Das Wachs aus Mittelwänden kommt kein zweites Mal in die Völker.
  • Bautraube
  • Die Standorte für die Bienen werden individuell für jedes Volk nach radiästhetischen Gesichtspunkten ausgesucht.
  • Unsere Bienenstände sind so ausgewählt, dass sie ausreichenden Abstand zu Mobilfunksendern, Hochspannungsleitungen, Biogasanlagen, Mastställen und anderen Negativeinrichtungen haben.
  • Die Rähmchen sind alle ungedrahtet, da die Drähte als Antennen für elektromagnetische Strahlung wirken. Unsere Bienen sollen weder Radio hören noch mobil telefonieren.
  • Die Behandlung der Bienen zur Eindämmung der Varroamilbe erfolgt ausschließlich mit organischen Säuren.
  • Unser Honig erfüllt die Richtlinien des Deutschen Imkerbundes, die über die Anforderungen der Honigverordnung hinausgehen. Dem Honig werden keine Stoffe hinzugesetzt oder entzogen und der Wassergehalt liegt unter 18 %.
  • Die Völker werden nicht restlos abgeschleudert, sondern behalten immer einen Teil des Honigs als Futter.
  • Der Honig wird ausschließlich in Edelstahl- oder Glasbehältern verarbeitet und gelagert.
  • Der Honig wird in der Regel sofort nach der Ernte abgefüllt, d.h. er wird während der Verarbeitung nicht erwärmt. Wenn in Ausnahmefällen eine Erwärmung des Honigs notwendig wird, beträgt die maximale Honigtemperatur 35 Grad Celsius (Stocktemperatur).